Praxis-ABC

A

Amalgam

Das seit mehr als 100 Jahren verwendete Amalgam ist ins Gerede gekommen. Es sieht hässlich aus und Experten streiten, ob die Mischung aus Quecksilber, Silber, Zinn und Zink gesundheitliche Probleme verursacht oder nicht. Vorteil ist die lange Haltbarkeit von acht bis zehn Jahren.

Einschränkungen gibt es aus vorsorglichem Gesundheitsschutz bei Kindern unter sechs Jahren, bei werdenden Müttern und bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Angst vor Zahnbehandlung

Am besten ist es, uns über Ihre Befürchtungen zu informieren. In einem Gespräch können wir herausfinden, was Ihre Urängste sind und wie wir Ihnen helfen können, den Praxisbesuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Manche Patienten beruhigt es, wenn Sie über den genauen Behandlungsablauf aufgeklärt werden, andere möchten während der Behandlung kleine Pausen einlegen. Die Atemtechnik ist ebenfalls im Umgang mit Ängsten sehr wichtig. In der heutigen Zahnmedizin ist es möglich durch verschiedene Anästhesieformen eine schmerzfreie Behandlung durchzuführen. Auch für ängstliche Kinder haben wir spielerische Methoden entwickelt, die das Vertrauen zurück gewinnen sollen.

Das Thema Vollnarkose möchten wir hier nur kurz anschneiden. Da wir der Meinung sind, dass eine Vollnarkose bei Angstpatienten nur dann eine Lösung darstellt, wenn sehr aufwendige Behandlungen durchgeführt werden müssen. Bei Angstpatienten ist es wichtig langfristig das Vertrauen wieder aufzubauen.

Ä

Ästhetik

Die griechische Übersetzung für Ästhetik ist die Wahrnehmung. Die Wahrnehmung der Schönheit. Synonyme für Ästhetik sind schön, geschmackvoll und ansprechend. Schon immer hatte der Mensch das Streben nach Schönheit  und Vollkommenheit. 

Dieses Streben macht auch in der Zahnmedizin keinen Halt. Die Zahnästhetik umfasst die Idealisierung  der Zähne, z. B. durch Verblendschalen (Veneers) oder Zahnaufhellung (Bleaching). Auch hier ganz klar – das Streben nach Schönheit wird von jedem Menschen unterschiedlich beurteilt und das wiederherum macht uns so einzigartig.

B

Bleaching

Wer wünscht sich keine weißen und gepflegten Zähne? Bei Verfärbungen stehen je nach Ursache unterschiedliche Methoden zur Verfügung, um die Zähne aufzuhellen. Häufig können Verfärbungen (z. B. durch Nikotin, Tee, Kaffee, Rotwein und auch Medikamente) durch eine Individualprophylaxe beseitigt werden.

Können hartnäckige Verfärbungen nicht durch eine Individualprophylaxe entfernt werden, so wird ein Bleaching nötig. Beim Bleaching werden die Farbstoffe durch frei werdenden Sauerstoff oxidiert und damit entfärbt. Die Dauer und Häufigkeit der Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Verfärbung. Gelegentlich kann es zu einer vorübergehenden Temperaturempfindlichkeit der Zähne kommen.

Bei wurzelkanalbehandelten Zähnen kann es ebenfalls zu Verfärbungen kommen. Diese Verfärbungen können häufig durch ein internes Bleaching optimiert werden.

Brücke

Wurde ein Zahn entfernt, so steht der Patient heute vor der Entscheidung Brücke oder Implantat. Eine Brücke überspannt eine Lücke. Die Zähne, an der eine Brücke hängt, heißen Pfeilerzähne. Zwei Pfeilerzähne halten den Brückenanker. Diese Pfeilerzähne müssen beschliffen werden, damit sie die Brücke aufnehmen können. Eine Brücke wird mit einem Spezialkleber im Mund fest eingeklebt, sie ist nicht herausnehmbar.

Mit Brücken werden nicht nur das ästhetische Bild und die Kau- und Sprechfunktion wiederhergestellt, sie sind in vielen Fällen auch deswegen notwendig, um eine unterbrochene Zahnreihe zu stabilisieren und so Zahnverschiebungen und ihre Folgen vorzubeugen. Zur Materialauswahl gilt gleiches wie bei Zahnkronen, Vollmetallbrücken, Verblendmetallbrücken und Vollkeramikbrücken.

E

Endodontie

Die Endodontie befasst sich mit der Behandlung von entzündeten oder abgestorbenen Zähnen. Die Endodontie ist gleichzusetzen mit der Wurzelkanalbehandlung. Das Wort Wurzelkanalbehandlung ist in der Bevölkerung weit verbreitet und löst in der Regel ein Schmerz- und Angstgefühl aus. Endodontologen haben es heute schwer gegen das uralte Gerücht „eine Wurzelkanalbehandlung tut immer weh“ anzuarbeiten. Sicherlich waren die Techniken vor einigen Jahren noch nicht so ausgereift, wie sie es heute sind. Der Fortschritt hat auch in der Endodontie nicht Halt gemacht. Heute stehen dem Zahnarzt immer feinere Techniken und Hilfsmittel zur Verfügung eine Wurzelkanalbehandlung schmerzfrei und vor allem erfolgreich durchzuführen. Früher wurden entzündete Zähne schnell entfernt. Die Lücke wurde mit einer Brücke versorgt. Sicherlich keine schlechte Lösung. Aber die jahrelangen Erfahrungen haben gezeigt, dass ein eigener Zahn immer noch besser als jede noch so schöne Brücke ist. Es lohnt sich also, um einen Zahn zu kämpfen.

Sollte eine Entzündung des Zahnnervens vorliegen, so äußert sich dies häufig mit sehr unterschiedlichen Symptomen. Der Zahn ist kälte- oder wärmeempfindlich, starke Schmerzen mit oder ohne genaue Lokalisation oder einfach nur druckempfindlich. Ist der Übeltäter entdeckt, so wird dieser nach einer ausreichenden Anästhesie geöffnet, damit  die Entzündungsflüssigkeit abfließen kann.

Jeder Zahn verfügt über einen oder mehrere Nervkänale. Über diesen Nervkanal/Nervkanäle wird der gesamte Zahn versorgt und ernährt. In diesem Kanalsystem verlaufen Blutgefäße und Nerven. Dieses Kanalsystem ist von Zahn zu Zahn unterschiedlich aufgebaut und macht die Behandlung so aufwendig.

Bei einer Entzündung des Zahnnervens haben sich Bakterien im gesamten Nervkanal ausgebreitet. Diese Bakterien müssen ausgespült und der gesamte Kanalverlauf gründlich gereinigt werden. Dies wird unter Einsatz von feinen und flexiblen Instrumenten aus Nickel-Titan und einem Spülverfahren mit Ultraschall ermöglicht. Um dieses sehr defizile Kanalsystem überhaupt einsehen zu können, wird eine Lupenbrille eingesetzt. Um den Zahn von der Mundhöhle zu isolieren, zur besseren Desinfektion der Kanäle und zum Schutz des Patienten, kann ein sogenannter Kofferdam angewendet werden, welcher mit einer OP-Decke zu vergleichen ist.

Je nach Entzündungsgrad und Behandlungsmethode wird in den frisch desinfizierten Zahn ein Medikament zur Entzündungsreduktion eingebracht und provisorisch verschlossen. Nach einer Beobachtungsphase kann dann in einer zweiten oder dritten Sitzung das Kanalsystem bakteriendicht gefüllt und verschlossen werden. Generell sollten wurzelkanalbehandelte Zähne nach einer Beobachtungszeit am besten mit einer Krone versorgt werden. Diese Zähne werden nicht mehr durch Blutgefäße oder Nerven versorgt und können auf Dauer spröde werden. Spröde Zähne haben ein erhöhtes Risiko zu frakturieren (abzubrechen).

Durch die neuen Methoden der Endodontie ist es heute möglich Zähne langfristig zu erhalten, welche früher entfernt werden mussten.

Erster Zahnarztbesuch bei Kindern

Die Zahngesundheitsvorsorge beginnt bereits während der Schwangerschaft. In dem ersten und zweiten Lebensjahren steht die Beratung der Eltern im Vordergrund. Die erste zahnärztliche Untersuchung bei Kindern sollte im dritten Lebensjahr erfolgen.

Bevor Sie den ersten Termin für Ihr Kind ausmachen, sprechen Sie uns bitte an. Nur wenn wir wissen, dass es sich um den ersten Zahnarztbesuch bei Ihrem Kind handelt, können wir uns mehr Zeit für Sie und Ihr Kind nehmen. Gerade der erste Zahnarztbesuch ist so wichtig für die Vertrauensbildung.

Wir empfehlen ein halbjährliches Untersuchungsintervall. Hier noch ein paar Tipps: erstes Lebensjahr: einmal am Tag Zähne putzen. Zweites Lebensjahr: zweimal pro Tag putzen. Drittes Lebensjahr: dreimal pro Tag putzen. Mit dem zweiten Lebensjahr beginnt langsam die Entwöhnung des Schnullers. Mit dem dritten Geburtstag sollten der Schnuller und das Daumenlutschen abgewöhnt sein. Bis zu dem Alter, in dem Ihr Kind alleine schreiben kann, müssen Sie die Kinderzähne nachputzen.

F

Fissurenversieglung

Die Fissurenversiegelung bei bleibenden Backenzähnen gehört zu dem Prophylaxeprogramm für Kinder bis zum 18. Lebensjahr und wird somit von der Krankenkasse zu 100% übernommen. Erwachsene müssen diese Behandlung selbst tragen. Durch eine Fissuren- und Grübchenversiegelung sollen die Vertiefungen der Backenzähne vor Karies geschützt werden. Diese Vertiefungen sind in der Regel sehr schwierig zu reinigen; durch eine Versiegelung wird die Reinigung erleichtert. Eine sehr zu empfehlende prophylaktische Maßnahme im Kampf gegen Karies.

Fluoridierung

Karies entsteht durch das Zusammenwirken von kariesauslösenden Mikroorganismen, unzureichenden Mundhygiene und einer zu zuckerhaltigen Ernährung. Die wichtigste kariesprophylaktische Maßnahme ist die regelmäßige Fluoridierung. Achtung hier gilt nicht: viel hilft viel. Eine überhöhte Fluoridaufnahme kann an den bleibenden Zähnen zu weißen Schmelzflecken führen. Definierte Grenzwerte sollten nicht überschritten werden.

Flouridierungsmaßnahmen im Kampf gegen Karies können nur greifen, wenn die Mundhygiene verbessert und die Ernährungsgewohnheiten verändert werden.

Füllungsmaterialien

Heute können entstandene Löcher mit einer Vielzahl von Füllungsmaterialien versorgt werden. Jedes Loch und jede Region hat einen anderen Anspruch an das Füllungsmaterial. Aus diesem Grund muss bei jedem Zahn von neuem entschieden werden, wie dieser versorgt werden soll. Folgende Füllungsmaterialien stehen zur Verfügung:

Amalgam, Glasionomerzement, Kompomere, Komposit, Goldinlay oder Keramikinlay.

G

Geschiebeprothese

Bei einer Geschiebeprothese handelt es sich um eine herausnehmbare Prothese. Die noch vorhandenen Ankerzähne müssen überkront werden. An der Rückseite der Kronen können nun nahezu unsichtbare Geschiebe eingearbeitet werden. Das Gegenstück dieses Geschiebes sitzt in der Prothese. Beim Einsetzen der Prothese gleitet das Geschiebe ineinander (Steckprinzip). Durch die genaue Passung bekommt die Prothese ihren Halt. In der Regel müssen mehrere Zähne miteinander verbunden werden, um dem Druck bzw. der Belastung stand zu halten.

Gingivitis

Unter Gingivitis versteht man eine leichte Entzündung des Zahnfleisches, das von Zahnbelag irritiert wird und bei Berührung blutet. Eine Gingivitis entsteht schon, wenn Sie 24 Stunden keine Mundhygiene betreiben. Dies ist zum Beispiel ein sehr wichtiger Punkt bei pflegebedürftigen Personen. Wird der Belag entfernt (Zähne putzen), heilt sie meist schnell wieder aus.

Glasionomerzemente

Glasionomerzemente sind für Milchzähne und als Übergangslösung für Erwachsene gedacht. Gerade bei kleinen Patienten ist es häufig nicht möglich die Karies vollständig zu entfernen. Durch die Fluoridabgabe der Glasionomerzemente kann die Karies gemindert werden. Die statistische Haltbarkeit ist auf ein bis zwei Jahre eingeschränkt. Die Farbe ist weiß, aber nicht zahnfarben.

Goldinlay

Goldinlays sind gegossene Füllungen, welche nach einem exakten Abdruck des Defektes im zahntechnischen Labor hergestellt werden. Sie gelten als die beste Alternative zu Amalgam. Sie werden von den allermeisten Menschen gut vertragen und halten selbst bei großen Löchern im Seitenzahnbereich den hohen Kaubelastungen stand. Bei einer guten Mundhygiene beträgt die statistische Haltbarkeit zehn bis 15 Jahre.

Nachteil: Es muss für das Einpassen relativ viel gesunde Zahnhartsubstanz geopfert werden und sie sind nicht zahnfarben.

I

Implantate

Ein Zahnimplantat ist eine kleine Schraube aus körperverträglichem Titan. Sie übernimmt die Funktion einer Zahnwurzel und trägt zukünftig den herausnehmbaren oder festsitzenden Zahnersatz. Das Implantat wird in den Kieferknochen eingesetzt; Kieferknochen und Implantatoberfläche verwachsen miteinander. Die Einheilzeit ist abhängig vom Ausgangsbefund und kann zwischen zwei bis sechs Monaten liegen. Nach dieser Einheilzeit wird der geplante Zahnersatz eingegliedert.

Implantologie

An erster Stelle des Implantologie-Behandlungsprozesses steht die Planung des Zahnersatzes. Nach Beurteilung der Mundsituation werden zur genaueren Planung Röntgenbilder des Kieferknochens angefertigt. Nur diese geben genauen Aufschluss über das Knochenangebot und der möglichen Position der Implantate. In vielen Fällen ist es notwendig, Modelle von der jeweiligen Mundsituation anzufertigen. Der Zahntechniker kann mit Hilfe der Modelle den Zahnersatz besser planen.

Das eigentliche Einsetzen des Implantats erfolgt in örtlicher Betäubung. Die Schleimhaut wird vorsichtig vom Kieferknochen gelöst. Mit einem speziellen Bohrer wird das für das Implantat genau passende Knochenfach geschaffen. Das Implantat wird eingesetzt und die Schleimhaut wieder vernäht. Während der Einheilphase, die meist zwei bis sechs Monate beträgt, verwächst der Knochen mit der Implantatoberfläche. In dieser Zeit sollte das Implantat nicht belastet werden. In den Medien wird heute viel von „Sofortbelastungen“ gesprochen. Derzeit werden solche Methoden noch getestet. Sie gelten noch nicht als gesichertes Verfahren und es liegen noch zu wenige Langzeitergebnisse vor.

Nach der Einheilphase wird das Implantat durch einen kleinen Schleimhautschnitt wieder eröffnet. In das vorgesehene Gewinde wird der Implantatpfosten eingeschraubt. Nach einem Abdruck kann der Zahntechniker den jeweiligen Zahnersatz herstellen. Der Zahnersatz kann nun eingegliedert werden.

Indvidualprophylaxe

Bei der Individualprophylaxe werden Sie zunächst nach Ihren Mundhygienegewohnheiten befragt. Nur mit den richtigen Mundhygieneartikeln lassen sich schwer zugängliche Bereiche richtig säubern. Durch anfärben Ihrer Zähne werden die schwer zugänglichen Bereiche sichtbar gemacht und Ihr API-Wert (Approximal-Plaque-Index) bestimmt.

Mit entsprechenden Hilfsmitteln (Zahnseide, Superfloss, Interdentalbürste) werden diese Bereiche zusammen mit Ihnen gesäubert. Wichtig ist hierbei die Demonstration, da Sie dies bei der häuslichen Zahnpflege umsetzen sollen. Mit entsprechenden Instrumenten werden nun alle Zahnoberflächen und Zahnzwischenräume von Belägen und Zahnstein befreit.

Mit einem Air Flow (Pulverstrahlgerät) können hartnäckige Beläge wie Tee, Kaffee und Nikotin entfernt werden. Anschließend erfolgt eine Politur aller Zahnoberflächen. Zum Schluss wird ein Fluorid-Lack aufgetragen. Das schützt die Zahnoberflächen vor Säureattacken der Mundbakterien.

K

Karies

Die in der Plaque vorhandenen Bakterien produzieren aus Kohlenhydraten Säuren. Diese Säuren schädigen den so wichtigen Zahnschmelz. Es kommt zu einer örtlichen Entkalkung (Demineralisierung) und der Zersetzung der Zahnsubstanzen, die zu einer kariösen Läsion (Loch) des Zahnes führen.

Keramikinlay

Diese Inlays werden nach einem Abdruck im Labor hergestellt. Sie sind kaum vom echten Zahn zu unterscheiden. Zudem sind sie gut verträglich. Langzeiterfahrungen sind noch gering und belaufen sich statistisch auf 5 Jahre

Kiefergelenkbeschwerden

Über die tägliche Bewegung eines Unterkiefers (öffnen und schließen) macht sich in der Regel ein gesunder  Patient mit einem gesunden Kiefergelenk keine Gedanken. Fragen Sie einmal einen Patienten mit Kiefergelenksbeschwerden. Für diesen ist das Sprechen und Zerkleinern von Nahrung fast immer mit Schmerzen verbunden. Das Zusammenspiel von Kiefergelenk und Kaumuskulatur ermöglicht das Öffnen und Schließen des Mundes, das Abbeißen von Nahrung, Kaubewegungen und das Sprechen.

Wie bei allen Gelenken im Körper eines Menschen kann es zu Abnutzungserscheinungen kommen. Die Diagnose von solchen Leiden ist nicht ganz einfach, ist aber für die spätere Therapie extrem wichtig. In vielen Fällen können die Schmerzen durch eine Zahnschiene, welche meistens nur nachts getragen wird, gelindert werden. Entspannungsübungen, aber auch Krankengymnastik für das Kiefergelenk sind wichtige Punkte in der Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden.

Kinderprophylaxe

Die Kinderprophylaxe der Krankenkassen beginnt mit dem 6. Lebensjahr und endet mit dem 18. Geburtstag. Hierbei werden in regelmäßigen Abständen die Zähne der Kinder und Jugendlichen angefärbt. Schwer zu erreichende Zahnoberflächen werden mit der „Zaubertinte“ sichtbar gemacht.

Durch gezielte Putzübungen werden die Zahnputztechniken geschult und geübt. Flouridierungen und Fissurenversiegelungen werden ebenfalls von der Kasse bezahlt.

Von der Kasse nicht übernommen werden die ausführliche Reinigung aller Zähne und die Fissurenversiegelung der etwas weiter nach vorne liegenden Prämolaren. Bei manchen kleinen Patienten empfehlen wir diese Behandlung, da aufgrund von Zahnspangen die Reinigung ohnehin schwierig ist.

Kompomere

Die Farbe der Kompomere ähnelt dem Zahnschmelz. Es ist eine Kombination aus Kunststoff und Zement. Diese Füllung, wie auch die Amalgam-Füllung, wird von der Krankenkasse übernommen. Sie hält statistisch nur zwei bis maximal fünf Jahre. Das Einsatzgebiet dieses Füllmaterials sollte sich auf die Frontzähne und kleine, zentral liegende Zahnhalsfüllungen beschränken.

Komposit

Komposite zahlen die Kassen nur, wenn sie im sichtbaren Bereich (Frontzahnbereich) liegen. Mit Komposit ist eine sehr gute Ästhetik in mehreren Farbnuancen möglich. Diese Kunststofffüllungen werden in der sogenannten "Adhäsivtechnik" mit dem Schmelz oder Dentin verklebt und mit Licht gehärtet. Diese Füllungen halten statistisch vier bis sechs Jahre im Seitenzahnbereich.

Kronen

Wenn mehr als drei Viertel der natürlichen Zahnkrone durch Karies oder Bruch zerstört sind, werden meist Kronen notwendig. Auch Wurzelkanal behandelte Zähne werden mit der Zeit spröde und verfärben sich. Auch diese sollten besser mit einer Krone versorgt werden. Eine Zahnkrone wird  auf den Zahn fest einzementiert.

Es gibt drei unterschiedliche Kronenarten: Vollmetallkrone, Verblendmetallkrone und Vollkeramikkrone

Die statische Haltbarkeit von Vollmetallkronen liegt bei 15-20 Jahren. Kunststoffverblendete Kronen können nach 5-7 Jahren unansehnlich werden.

M

Mundgeruch

Tabuthema Mundgeruch (Halitose).Viele haben Angst an Mundgeruch zu leiden; andere haben Mundgeruch und wissen es nicht. Viele glauben der Magen ist schuld. Neueste Studien belegen, zu 80% liegt das Problem im Mund-Rachen-Bereich. Der unangenehme Geruch entsteht als Folge bakterieller Zersetzung von Belägen, die durch mangelnde Mundhygiene nicht aus der Mundhöhle entfernt werden.

Diese Keime fühlen sich in besonders engen, schwerzugänglichen Bereichen wohl. Hier können sie sich besonders gut vermehren. Auch besonders gründliches Zähneputzen bringt nur kurzfristig Besserung. Mundgeruch kann auch ein erstes Alarmzeichen von Parodontitis sein.

Machen sie den Selbstversuch: Fahren sie mit der Zunge (nicht nur Zungenspitze) ein paar Mal über Ihren Handrücken, lassen Sie den Speichel eine Minute trocknen und riechen Sie daran. Sollten Sie verunsichert sein, so sprechen Sie Ihren Zahnarzt an.

 

P

Parodontitis

Die Parodontitis ist eine schwere Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontiums). Wenn die Gingivitis über eine längere Zeit besteht, so kann das Parodontium geschädigt werden und damit zum Abbau des Knochens führen. Eine beginnende Parodontitis ist zunächst schmerzfrei.

Häufig stellen die Patienten eine erhöhte Blutungsneigung sowie eine Schwellung des Zahnfleisches fest. Das Zahnfleisch beginnt sich vom Zahn zu lösen und es kommt zur Ausbildung von Zahnfleischtaschen. In diesen Zahnfleischtaschen sitzt sehr hartnäckiger Zahnstein (Konkremente). Bakterien in den Zahnfleischtaschen produzieren Fäulnis- und Zersetzungsprodukte und führen zu Mundgeruch und Knochenabbau. Der Knochenabbau kann zu Zahnlockerung und auch zum Zahnverlust führen.

Die Bakterien der Parodontitis können sich über den Blutweg im Körper verteilen und verschiedene schwere Erkrankungen auslösen oder verschlimmern. Eine unbehandelte Parodontitis gilt als gesundheitliches Risiko bei Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Die Parodontitis kann zu einer Frühgeburt führen. Raucher haben ein besonders großes Risiko eine Parodontitis zu entwickeln.

Plaque

Zunächst legen sich Eiweißhäutchen über die Zahnoberfläche – gebildet aus Speichelproteinen. Diese haben einerseits wichtige Schutzfunktionen für den Zahn, andererseits bieten sie den Bakterien einen Halt, um sich fest zusetzen. Streptokokken mutans Bakterien (Karieserreger) können sich an das Eiweißhäutchen anlagern. Nachdem sich die Bakterien festgesetzt haben, bilden sie eine klebrige Hülle um sich herum, an der wiederum Bakterien haften bleiben.

Prothese

Leider erreicht nicht jeder den Idealzustand, Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten. Eine Totalprothese soll im zahnlosen Kiefer die Funktionen des Kauens und Sprechens wiederherstellen; und dies bei ansprechender Ästhetik. Dies sind Anforderungen, die sich in vielen Fällen nur schwer realisieren lassen.

Die künstlichen Zähne müssen so aufgestellt werden, dass die Prothesen beim Kauen, Schlucken und Sprechen ruhig liegen bleiben und nicht kippen. Totalprothesen liegen lose auf der Schleimhaut.

Durch eine besondere Gestaltung der Prothesenränder und der exakten Abformung der Schleimhaut, kann ein gewisser Saugeffekt erzielt werden. Dies ist im Oberkiefer meist einfacher zu erreichen als im Unterkiefer. Kann auf herkömmliche Art und Weise kein ausreichender Halt erzielt werden, so besteht heute die Möglichkeit den Zahnersatz auf künstlichen Zahnwurzeln – Implantaten – zu befestigen.

R

Röntgen

Im Kiefer-Gesichtsbereich ist die Röntgenaufnahme ein wichtiges Hilfsmittel zur Erkennung und Behandlung von Erkrankungen. Viele Befunde blieben ohne eine Röntgenaufnahme über viele Jahre unendeckt. Entzündete und abgestorbene Zähne können ohne eine Röntgenaufnahme nicht behandelt werden. Die Kariesdiagnose ohne ein Röntgenbild ist häufig nur sehr schwer möglich.

Auch zur Planung von neuem Zahnersatz ist es wichtig zu  wissen, wie der Halt der restlichen Zähne zu beurteilen ist. Zahnbetterkrankungen lassen sich nur über ein Röntgenbild  genauer beurteilen. Die Strahlenbelastung durch eine Röntgenaufnahme ist durch die heute sehr modernen Geräte sehr gering geworden.

Vier Zahnfilmaufnahmen oder eine große Gebißübersichtsaufnahme (Panoramaaufnahme) entsprechen dem Risiko sich einer natürlichen Strahlenbelastung in einem Flugzeug von 9600 Kilometern auszusetzen. Um unnötige Röntgenaufnahmen zu vermeiden, sollte jeder Patient einen Röntgenausweis bei sich führen. Hier wird  dokumentiert wann, was, wo und mit welcher Strahlenbelastung geröntgt wurde.

S

Schnarchschiene

Gesunder Schlaf ist extrem wichtig. Schnarcht eine Person, so fällt der entspannte Gaumen und die Zunge in den Mund-Rachenraum und engt diesen Bereich stark ein. Es entsteht das typische Schnarchgeräusch, es kann aber auch bis hin zu einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom führen.

Diese „Atemaussetzer“ müssen in einem Schlaflabor genauer untersucht werden. Nach Rücksprache mit Schlafmedizinern ist es möglich das Schnarchen mit Hilfe von Protrusionsschienen (Schnarchschienen) zu verringern oder sogar zu beseitigen. Hierbei wird mit einer auf den Kiefer genau angepassten Schiene der Unterkiefer nach vorne gezogen.

Durch diese Schiene wird verhindert, dass die Zunge in den Rachenraum fällt und so die Atemwege verengt. In vielen Fällen wird somit nicht nur das Schnarchen beseitigt, auch die Atemaussetzer können reduziert werden.

Schwangerschaft

Wer kennt nicht den Spruch: „ Jede Schwangerschaft kostet die Frau einen Zahn.“  Dieser Spruch ist längst überholt. Dennoch eine Schwangerschaft ist eine hormonelle Ausnahmesituation und kann mitunter zu entzündlichen Zahnbetterkrankungen führen.

Schwangerschaftshormone führen zu einer vermehrten Schleimhautdurchblutung mit Gewebsauflockerungen, die bereits bestehende Zahnfleischreizungen oder -erkrankungen verstärken können. In dieser Zeit muss die werdende Mutter noch mehr auf ihre häusliche Mundhygiene achten.

Eine professionelle Zahnreinigung zur Reduzierung der Kariesbakterien ist sinnvoll. Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist die Mundhöhle noch nicht mit kariesverursachenden Bakterien besiedelt. Die Mundhöhle eines Kindes wird erst später mit diesen Keimen infiziert, am häufigsten über die Mutter (Küsse, Ablecken des Löffels). Damit das Risiko eine Keimübertragung auf das Kind reduziert wird, empfehlen wir eine professionelle Zahnreinigung während der Schwangerschaft.

Sportschutz

Bei immer riskanteren Modesportarten ist es heute immer wichtiger die Zähne vor Unfällen zu schützen.

Durch High-Tech-Materialien wird der Aufprall gedämpft. Nach einem genauen Abdruck der Zähne wird ein exakt passender Mundschutz hergestellt. Nur durch eine genaue Passung des Mundschutzes ist eine Ableitung der Kräfte möglich – wie bei einem Motorradhelm.

T

Teilprothese

Bei einer Teilprothese handelt es sich um einen herausnehmbaren Zahnersatz, der über verschiedene Methoden an den noch vorhandenen Zähnen befestigt werden kann.

Die einfachste und in der Regel kostengünstigste Variante ist eine Klammerprothese. Häufig werden die Klammern als ästhetisch störend empfunden. Die Klammern finden ihren Halt an den restlichen Zähnen. Hier kann es zu Abnutzungen kommen. Andere Möglichkeiten sind eine Geschiebe- oder Teleskopprothese.

Teleskopprothese

Bei einer Teleskopprothese handelt es sich um eine herausnehmbare Prothese. Hierbei sind keine Klammern sichtbar. Die Zähne werden durch eine Krone vor Belastung geschützt. Die Ankerzähne werden beschliffen und bekommen eine zierliche Krone (Innenkrone).

Das Gegenstück zu dieser Krone (Außenkrone) sitzt in der Prothese. Wird die Prothese eingesetzt, so schiebt sich die Prothese mit ihren Außenkronen auf die Innenkronen. Durch die besondere Form beider Kronen erhält die Prothese ihren außergewöhnlich guten Halt.

V

Veneer

Mit Hilfe von Veneers können Verfärbungen, Lücken oder abgebrochene Ecken ästhetisch korrigiert werden. Veneers sind etwa 0,5 mm dünne Keramikschalen und werden nach einem Abdruck im zahntechnischen Labor hergestellt. Mit einer besonderen Klebetechnik werden sie auf die Frontzähne aufgebracht.

Die Veneertechnik ist eine sehr substanzschonende Art, ästhetische Probleme zu korrigieren. Dennoch müssen die Zähne an ihrer Oberfläche minimalinvasiv angerauht werden. Nur so kann der Spezialkleber seine volle Kraft entfalten und so die Veneers langfristig befestigen.

Verblendmetallkrone

Sie besteht aus einem Metallkäppchen, das mit zahnfarbener Keramik verblendet wird. Das Metallgerüst sorgt für die Stabilität, die Keramik stellt die Ästhetik wieder her. Als Nachteil werden vor allem das Durchschimmern des Metallgerüstes und der oft sichtbare Metallrand empfunden.

Verhalten nach operativen zahnärztlichen Eingriffen
  1. Nach einer Anästhesie und durch die Belastung eines chirurgischen Eingriffs kann Ihre Reaktionsfähigkeit eingeschränkt sein. Bitte lassen Sie sich von einer Begleitperson nach Hause fahren. Essen Sie erst etwas, wenn die Anästhesie abgeklungen ist.
  2. Spülen Sie nach dem Essen den Mund mit verordneten Spüllösungen aus.
  3. Vermeiden Sie Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Hitze (Sauna, Sonnenbad) und größere körperliche Anstrengungen während der nächsten 1-2 Tage.
  4. Rauchen Sie nicht, Nikotin verzögert die Wundheilung
  5. Eine geringe Nachblutung aus der Wunde ist normal. Ein Tropfen Blut im Speichel vermischt, erscheint wie ein Mund voll Blut.
  6. Zur Verminderung einer Schwellung kühlen Sie mit feucht-kalten Umschlägen bis zur Folgenacht. Bitte verwenden Sie keine Eispackungen in unmittelbaren Hautkontakt.
  7. Sitzen Sie nach der Operation möglichst aufrecht – die auftretende Schwellung wird dann geringer sein.
  8. Nach dem Abklingen der Betäubung sollten Sie nur weiche, nicht zu heiße Kost zu sich nehmen. Auf belagbildende Milchprodukte und Suppen sollten Sie verzichten.
Vollkeramikkrone

Allerhöchste Ansprüche an die Ästhetik lassen sich mit Vollkeramikkronen erfüllen. Sie kommt völlig ohne Metall aus. Sowohl das Gerüst als auch die Verblendung bestehen aus einer hochwertigen und stabilen Keramik, die genau die gleichen Licht leitenden Eigenschaften hat, wie die natürliche Zahnhartsubstanz.

Dabei wird vom Zahntechniker das Farbenspiel des natürlichen Zahnes durch eine Kombination unterschiedlich eingefärbter Keramikmassen und durch ein Nachempfinden der feinen Oberflächenstrukturen, die für die natürliche Lichtbrechung sorgen, täuschend echt nachgeahmt.

Vollmetallkrone

Sie ist sehr gut verträglich und im Seitenzahnbereich zeigt sie eine sehr gute Haltbarkeit. Sie entspricht nicht unbedingt dem Schönheitsideal (metallische Farbe), das nun mal weiße Zähne fordert. Bei dieser Kronenart muss  nur wenig Zahnhartsubstanz abgeschliffen werden.

Vollnarkose

In sehr wenigen Fällen wünschen Patienten eine Vollnarkose. Die Indikation einer Vollnarkose sollte sehr streng gestellt werden. Nur nach gründlichen Voruntersuchungen durch einen Facharzt der Anästhesie können in unserer Praxis Vollnarkosen durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich in der Regel um eine Selbstzahler Leistung.

Vorsorgeuntersuchung

Seit 2004 wird beim Zahnarztbesuch pro Quartal eine Praxisgebühr von 10 Euro erhoben. Diese Gebühr wird an die Krankenkasse weitergeleitet. Zwei Vorsorgeuntersuchungen, eine einmal jährliche Zahnsteinentfernung und bei Bedarf eine Röntgenaufnahme sind von dieser Gebühr ausgenommen. Wird eine Zahnbehandlung nötig, so wird die Praxisgebühr fällig.

W

Wurzelkanalbehandlung

Schmerzt ein Zahn, so muss häufig zum Erhalt des Zahnes eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt werden. Der Fachbegriff hierfür heißt Endodontie.

Z

Zahnärztliche Behandlung während der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft sollten die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und die professionelle Zahnreinigung ganz normal durchgeführt werden. Nur dringend erforderliche Zahnbehandlungen sollten in Absprache mit ihrem Gynäkologen erfolgen.

Obwohl die Strahlenbelastung durch zahnärztliche Röntgenaufnahmen sehr gering ist, darf eine Röntgenaufnahme nur bei zwingender Indikation durchgeführt werden. Zum Schutz des Uterus und des ungeborenen Kindes muss eine Bleischürze angelegt werden.

Die Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft ist generell problematisch und sollte immer unter Rücksprache mit ihrem Gynäkologen erfolgen.

Zähneknirschen

Die Kaumuskulatur kann sehr große Kräfte freisetzen, welche die Kiefergelenke oder die Zähne zu spüren bekommen können. In der heutigen immer schneller werdenden Zeit und damit verbundenen Hektik im Alltag verarbeitet jeder Mensch den Stress anders.

Viele Personen neigen dazu, den Stress in der Nacht im Form von Zähneknirschen abzubauen (man beißt sich durchs Leben). Es kommt zu Verspannungen im Kiefergelenkbereich und in der Muskulatur bis hin zu starken Kopfschmerzen. Durch Entspannungsübungen und eine Aufbissschiene kann Linderung erreicht werden.

Zahnersatz auf Implantaten

Verlust eines Zahnes: Die konventionelle Lösung bei Verlust eines Zahnes ist die Versorgung der Lücke durch eine Brücke. Zur Befestigung einer Brücke müssen gesunde Nachbarzähne beschliffen werden. Diese tragen dann die Brücke und schließen somit die Lücke. Ein Implantat ersetzt den verloren gegangenen Zahn und dient als Pfeiler für eine Implantatkrone. Das Abschleifen der Nachbarzähne ist nicht notwendig.

Verlust mehrer Zähne: Fehlen mehrere Zähne, so können diese durch eine implantatgetragene Brücke ersetzt werden. Ein herausnehmbarer Zahnersatz ist nicht nötig.

Verlust aller Zähne in einem Kiefer: Der Verlust der letzten Zähne ist ein einschneidendes Ereignis. Oft beginnt ein nicht vorhersehbarer Leidensweg mit Vollprothesen, der die Lebensqualität in erheblichem Maße einschränken kann. Während ein Zahnersatz im Oberkiefer zunächst oft befriedigt, so beanstanden viele Patienten den Halt der Unterkieferprothese. Dies ist anatomisch durch eine geringe Auflagefläche der Prothese und durch die Beweglichkeit der Zunge bedingt. Die Patienten klagen über eine verminderte Kaufähigkeit, Unsicherheiten beim Sprechen und über schmerzhafte Druckstellen. Durch die Beweglichkeit der Unterkieferprothese schreitet der Knochenabbau voran; der Prothesenhalt verschlechtert sich zunehmend.

Mit Hilfe von Implantaten lässt sich der Zahnersatz sicher befestigen. Durch die sichere Lage der Prothese wird der fortschreitende Knochenabbau verhindert. Mit einer sicher und fest sitzenden Prothese gewinnt man nicht nur Lebensfreude und Lebensqualität, sondern auch Gesundheit.

Zahnfehlstellungen

Schief stehende Zähne werden als weniger attraktiv empfunden. Gerade weiße Zähne unterstreichen ein schönes Lächeln. Zu eng stehende Zähne sind schwer zu säubern und können langfristig zu Plaqueanlagerung und Karies führen. Beißen die Zähne nicht richtig ineinander, so kann es später zu Kiefergelenksbeschwerden kommen. Auch Sprachstörungen, die nur durch einen Logopäden behoben werden können, können eine Folge von Zahnfehlstellungen sein.

Zahnfehlstellungen werden von Fachärzten der Kieferorthopädie behandelt. Der Behandlungsbeginn bei Kindern liegt um das neunte bis zehnte Lebensjahr. Genau wie bei Kindern, so ist auch bei Erwachsenen eine Korrektur der Zahnfehlstellung möglich.

Zahnreinigung

Bei der professionellen Zahnreinigung werden die für Sie schwer erreichbaren harten und weichen Beläge und Bakterien beseitigt. Durch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung erreichen Sie nicht nur eine optimale Ästhetik und ein persönliches Wohlbefinden, sondern Sie geben den glatten und geschützten Zahnflächen keine Chance vor gefährlichen Mundbakterien.

Zahnstein

Wird die Plaque nicht regelmäßig entfernt, nimmt sie Mineralien des Speichels auf und verdichtet sich zu Zahnstein. Das Kariesrisiko steigt enorm und es kommt zur Verdrängung des Zahnfleisches. Es kommt zu empfindlich freiliegenden Zahnhälsen.